EINIGEN


Einigen

Der schönste Punkt der Welt

 

Online-Leseprobe 

 

CHF 29.00

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Eilige Reisende bemerken allenfalls See und Berge und fahren achtlos an Einigen vorbei. Was sie dabei Sehens- und Wissenswertes verpassen, hat der Autor Arthur Maibach in sechs Jahren Arbeit zusammengetragen.
 Das Titelfoto erzeugt Spannung: Die türkisfarbene Fläche dominiert und umrahmt den fast unauffälligen «schönsten Punkt der Welt.» Dieser Titel ist keine Vermessenheit des Autors, sondern ein Bekenntnis des Wahl-Einigers und Schriftstellers Hans Müller. Bereits das Querlesen in Maibachs Fakten- und Geschichtensammlung schafft Verständnis für die Zuneigung zu diesem Dorf um die über 1000-jährige Michaelskirche – der Standort dieser Kirche mit der einstigen Heilquelle hiess nicht von ungefähr einst «Paradies». 


 

Arthur Maibach, beruflich selbständiger Uhrmacher aus Leidenschaft, setzt die Geschichte von Einigen – wie ein präzis ineinander greifendes Räderwerk – zu einem abgerundeten Ganzen zusammen. Sechs Jahre habe er daran gearbeitet, sagte er an der Vernissage im Bootshaus der Creabeton in Einigen. Dabei hatte der Autor im stetig wachsenden Ortsarchiv im alten Schulhaus und in Geschichtsbüchern recherchiert und sich mit vielen Bewohnerinnen und Bewohnern von Einigen unterhalten. Doch Maibach wollte nicht ein Werk für das Archiv schreiben, sondern die Liebe zu seinem Dorf lebendig erhalten: «Tragt Sorge zu unserem Paradies, zu den Bäumen, zum Boden, zu Wasser und Luft. Aber auch zu den Menschen, die hier leben und Einigen erst lebenswert machen.» Sibylle Graf, Verlagsberaterin des herausgebenden Weber AG Verlags, umschrieb das Engagement des Autors so: «Das Buch wird geprägt durch einen Menschen, der mit seinem Werk seiner Gemeinde ein ewiges Andenken schuf.»

 

Des Teufels Werk verdorben

Den Inhalt des Buches wollte Autor Arthur Maibach an der Vernissage nicht im Detail preisgeben – soviel sei aber verraten: Der Ortsname Einigen ist auf eine germanische Siedlung zurückzuführen und verschiedene Ausgrabungen belegen das Leben im «Paradies» vor bereits 3500 Jahren. Inwieweit die Strättliger Chronik des Eulogius Kiburger Fantasie und inwiefern sie historisch belegt ist, lässt Maibach offen – bestimmt legt die Chronik eine breite Zeitspanne des Mittelalters offen.
Zum Thema Kirche gibt der Autor dem langjährigen Pfarrer Ansgar Kühnrich das Wort, präsentiert
die «Unservater Scheibe» aus dem 16. Jahrhundert in Wort und Bild und enthält so dem Teufel unter der Kanzel die armen Seelen vor.

 

Menschenwerk und Heidenhaus


Das sorgfältig recherchierte Werk von Arthur Maibach verrät auch, was eine «Bäuert» ist, dass die Kander durch Menschenwerk in den Thunersee floss, dass das Heidenhaus als ältestes Haus der Gemeinde schon im Jahr 1267 erwähnt wird, und dass die Schulhäuser in Einigen eine lange Tradition haben – teilweise sogar eine längere Tradition als die Schulhäuser in Spiez: «Als Jugendliche  fuhren wir mit dem Velo  von Spiez in die Turnhalle Einigen», erzählt die Spiezer SVP-Gemeinderätin Yolanda Brunner in ihrem Grusswort und verweist lachend auf die Tatsache, dass «Einigen nebst Faulensee noch vor Spiez eine eigene Schifflände hatte.»

 

Autor: Arthur Maibach

1. Auflage 2010

104 Seiten, 17 x 23,5 cm, gebunden, Hardcover

Mit 32 Abbildungen

ISBN 978-3-909532-72-8, CHF 29.– / EUR 25.–

 


REZENSIONEN:

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Rezension Berner Oberländer
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